Die digitale Transformation verändert die Arbeitswelt – und damit auch die Anforderungen an Mitarbeitende, Teams und Führung. In einem Interview beim IBA Forum teilt Dr. Sylke Piéch zentrale Perspektiven dazu, wie Organisationen digitale Kompetenzen aufbauen, hybride Zusammenarbeit gestalten und KI verantwortungsvoll einsetzen können.

Inhaltsverzeichnis
- Warum dieses Interview wichtig ist
- Impuls 1: Weiterbildung und digitale Kompetenzen
- Impuls 2: Kompetenzen für digitale Zusammenarbeit
- Impuls 3: Führung hybrider Teams – neue Rollen, neue Regeln
- Impuls 4: Transparenz, Ethik und Einbindung als Kulturfaktoren
- Impuls 5: Wo KI Führung konkret unterstützen kann
- Impuls 6: Ausblick Arbeitswelt 2050 – physisch, digital und Metaverse
- Impuls 7: Balance aus Offenheit und Werte-Schutz
- FAQ
Warum dieses Interview wichtig ist
Viele Diskussionen über KI bleiben entweder technisch oder rein visionär. Das Interview setzt an einer entscheidenden Stelle an: Es verbindet Kompetenzen, Zusammenarbeit, Kultur und Führungsalltag – also genau die Faktoren, die darüber entscheiden, ob KI in Organisationen wirklich wirksam wird.
Impuls 1: Weiterbildung und digitale Kompetenzen
Digitale Schlüsselqualifikationen entstehen nicht „nebenbei“. Der planvolle Umgang mit Daten, Kollaboration und digitales Lernen werden zu Basics – und Weiterbildung wird zum zentralen Hebel. Online-Kurse und Tutorials stehen in großer Zahl zur Verfügung; als Beispiel wird der KI-Campus genannt, der kostenfreie Kurse zur Stärkung von Digital- und KI-Kompetenzen bietet.
Impuls 2: Kompetenzen für digitale Zusammenarbeit
Für die digitale (und zunehmend hybride) Zusammenarbeit reichen digitale Tools nicht aus. Im Interview werden neben digitalen und fachlichen Grundlagen besonders hervorgehoben:
- Kommunikations-, Team- und Netzwerkkompetenzen
- Handlungskompetenzen
- Methodische Kompetenzen für hybride Team-Konstellationen mit Assistenzsystemen und Robotern
- Selbstkompetenz: Informationsselektion, Selbstfürsorge, Gesundheitsmanagement
Impuls 3: Führung hybrider Teams – neue Rollen, neue Regeln
Digitale Zusammenarbeit braucht klare Regeln und Rahmenbedingungen – und vor allem eine neue Rollenverteilung im Team: Welche Aufgaben übernimmt der Mensch, welche ein KI-Assistenzsystem? Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an Führung: Die Führung hybrider Teams erfordert andere Skills als klassische Teamführung.
Impuls 4: Transparenz, Ethik und Einbindung als Kulturfaktoren
Damit KI-gestützte Zusammenarbeit langfristig funktioniert, betont das Interview Faktoren, die häufig unterschätzt werden: Transparenz, Vertrauen, Wertschätzung und eine konstruktive Fehlerkultur. Zudem wird eine stärkere Einbindung der Mitarbeitenden und eine offene Kommunikation als Voraussetzung genannt – damit Flexibilität nicht zulasten der Gesundheit geht.
Impuls 5: Wo KI Führung konkret unterstützen kann
Als Einsatzfeld wird u. a. Personalentwicklung genannt – etwa um die Passung von Aufgaben, Präferenzen und Kompetenzen besser einzuschätzen. Darüber hinaus werden KI-gestützte Kompetenzprofile, Datenanalysen sowie Unterstützung bei Kommunikation, Dokumentation und Projektmanagement thematisiert.
Impuls 6: Ausblick Arbeitswelt 2050 – physisch, digital und Metaverse
Hybride Zusammenarbeit bleibt prägend. Präsenztreffen und damit das Büro bleiben wichtig – insbesondere für Zusammenarbeit und Unternehmenskultur. Gleichzeitig entstehen neue virtuelle Räume, die Kollaboration im Metaverse ermöglichen und neben dem Büro koexistieren.
Impuls 7: Balance aus Offenheit und Werte-Schutz
Mehrwerte und Chancen des digitalen Wandels erkennen und nutzen – und gleichzeitig kritisch bleiben, Werte schützen und Grenzen klären. Offenheit gegenüber Neuem und verantwortungsvoller Umgang mit KI gehören zusammen.
Externer Beitrag
Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt: Interview mit Dr. Sylke Piéch
Das vollständige Interview finden Sie hier.
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