Kategorie: Interview

  • KI als Motor für erfolgreiche Talentgewinnung – aber nur mit Verantwortung

    KI als Motor für erfolgreiche Talentgewinnung – aber nur mit Verantwortung

    KI wird in vielen Organisationen noch immer wie ein Werkzeug behandelt: ausprobieren, testen, irgendwann ausrollen.

    KI als Motor für erfolgreiche Talentgewinnung

    Was ich in der Praxis zunehmend beobachte, ist jedoch etwas anderes. KI verändert nicht nur Prozesse – sie verändert Entscheidungslogiken. Und damit ganz automatisch auch Führung.

    Sobald Systeme Vorschläge priorisieren, Analysen verdichten oder Texte und Bewertungen generieren, verschiebt sich etwas im Hintergrund: Wer definiert eigentlich „gute“ Entscheidungen? Wer kann sie erklären? Und wer trägt Verantwortung, wenn die Grundlage einer Entscheidung teilweise von einem System mitgeprägt wird?

    KI verändert Führung – oft leiser als wir denken

    Viele Führungskräfte sagen mir: „Wir sollten uns damit beschäftigen.“ Und im gleichen Atemzug folgt häufig: „Aber wir haben gerade keine Zeit.“ Das ist nachvollziehbar. Gleichzeitig ist genau das der Moment, in dem Organisationen Orientierung brauchen.

    Denn KI diffundiert längst in den Arbeitsalltag – über einzelne Teams, Tools, externe Partner oder Schattenprozesse. Die paradoxe Situation entsteht dann schnell: Die Organisation nutzt KI bereits, aber Führung hat noch keine gemeinsame Sprache, keine Leitplanken und keine geklärte Verantwortung.

    Was Führung jetzt braucht: Kompetenz statt Hype

    Die eigentliche Herausforderung liegt selten in der Technologie selbst. Sie liegt in der Fähigkeit, neue Entscheidungslogiken zu verstehen und verantwortungsvoll zu steuern.

    Führung bedeutet heute zunehmend:

    • KI-basierte Ergebnisse einordnen zu können – nicht nur zu nutzen
    • Transparenz und Vertrauen im Team zu sichern
    • klare Leitplanken für den verantwortungsvollen Einsatz von KI zu definieren
    • Kompetenzen systematisch zu entwickeln statt punktuell zu experimentieren

    Es geht also nicht primär um Tools, sondern um Führungssicherheit in einer neuen technologischen Realität.

    Hinweis: Der Link öffnet ein PDF.

    Warum Orientierung jetzt wichtig ist

    Die Dringlichkeit besteht nicht darin, möglichst schnell neue Tools einzuführen. Die Dringlichkeit besteht darin, schneller Orientierung aufzubauen. Führungskräfte brauchen Raum, um Fragen zu klären:

    • Wie verändert KI Entscheidungsprozesse in meiner Organisation?
    • Welche Verantwortung entsteht, wenn Systeme Entscheidungen vorbereiten?
    • Welche Kompetenzen brauchen Führungskräfte und Teams wirklich?

    Solche Fragen lassen sich selten im Tagesgeschäft beantworten. Sie brauchen bewusst gestaltete Lernräume, in denen Austausch, Reflexion und Praxisbeispiele zusammenkommen.


    Frage in die Runde: Was ist in Ihrer Organisation aktuell der größte Bremsfaktor im Umgang mit KI – fehlende Zeit, fehlende Klarheit oder fehlende Verantwortungsstrukturen?

    #Leadership #KünstlicheIntelligenz #DigitalTransformation #FutureOfWork #ChangeManagement #Management #Organisationsentwicklung

    Weiterbildung

    Masterkurs „KI & Leadership“

    Der Masterkurs vermittelt praxisnah, wie Führungskräfte KI verantwortungsvoll in Organisationen einordnen und steuern können – mit Fokus auf Entscheidungsqualität, Teamdynamik, Governance und Kompetenzentwicklung. Vorab kann auch ein kostenloses Beratungsgespräch vereinbart werden, um zu klären, ob das Format zum eigenen Kontext passt.

    Hinweis: Weitere Informationen finden Sie auf der Kursseite.

  • KI in der Arbeitswelt: 7 Impulse aus dem Interview mit Dr. Sylke Piéch

    KI in der Arbeitswelt: 7 Impulse aus dem Interview mit Dr. Sylke Piéch

    Die digitale Transformation verändert die Arbeitswelt – und damit auch die Anforderungen an Mitarbeitende, Teams und Führung. In einem Interview beim IBA Forum teilt Dr. Sylke Piéch zentrale Perspektiven dazu, wie Organisationen digitale Kompetenzen aufbauen, hybride Zusammenarbeit gestalten und KI verantwortungsvoll einsetzen können.

    Inhaltsverzeichnis

    Warum dieses Interview wichtig ist

    Viele Diskussionen über KI bleiben entweder technisch oder rein visionär. Das Interview setzt an einer entscheidenden Stelle an: Es verbindet Kompetenzen, Zusammenarbeit, Kultur und Führungsalltag – also genau die Faktoren, die darüber entscheiden, ob KI in Organisationen wirklich wirksam wird.

    Impuls 1: Weiterbildung und digitale Kompetenzen

    Digitale Schlüsselqualifikationen entstehen nicht „nebenbei“. Der planvolle Umgang mit Daten, Kollaboration und digitales Lernen werden zu Basics – und Weiterbildung wird zum zentralen Hebel. Online-Kurse und Tutorials stehen in großer Zahl zur Verfügung; als Beispiel wird der KI-Campus genannt, der kostenfreie Kurse zur Stärkung von Digital- und KI-Kompetenzen bietet.

    Impuls 2: Kompetenzen für digitale Zusammenarbeit

    Für die digitale (und zunehmend hybride) Zusammenarbeit reichen digitale Tools nicht aus. Im Interview werden neben digitalen und fachlichen Grundlagen besonders hervorgehoben:

    • Kommunikations-, Team- und Netzwerkkompetenzen
    • Handlungskompetenzen
    • Methodische Kompetenzen für hybride Team-Konstellationen mit Assistenzsystemen und Robotern
    • Selbstkompetenz: Informationsselektion, Selbstfürsorge, Gesundheitsmanagement

    Impuls 3: Führung hybrider Teams – neue Rollen, neue Regeln

    Digitale Zusammenarbeit braucht klare Regeln und Rahmenbedingungen – und vor allem eine neue Rollenverteilung im Team: Welche Aufgaben übernimmt der Mensch, welche ein KI-Assistenzsystem? Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an Führung: Die Führung hybrider Teams erfordert andere Skills als klassische Teamführung.

    Impuls 4: Transparenz, Ethik und Einbindung als Kulturfaktoren

    Damit KI-gestützte Zusammenarbeit langfristig funktioniert, betont das Interview Faktoren, die häufig unterschätzt werden: Transparenz, Vertrauen, Wertschätzung und eine konstruktive Fehlerkultur. Zudem wird eine stärkere Einbindung der Mitarbeitenden und eine offene Kommunikation als Voraussetzung genannt – damit Flexibilität nicht zulasten der Gesundheit geht.

    Impuls 5: Wo KI Führung konkret unterstützen kann

    Als Einsatzfeld wird u. a. Personalentwicklung genannt – etwa um die Passung von Aufgaben, Präferenzen und Kompetenzen besser einzuschätzen. Darüber hinaus werden KI-gestützte Kompetenzprofile, Datenanalysen sowie Unterstützung bei Kommunikation, Dokumentation und Projektmanagement thematisiert.

    Impuls 6: Ausblick Arbeitswelt 2050 – physisch, digital und Metaverse

    Hybride Zusammenarbeit bleibt prägend. Präsenztreffen und damit das Büro bleiben wichtig – insbesondere für Zusammenarbeit und Unternehmenskultur. Gleichzeitig entstehen neue virtuelle Räume, die Kollaboration im Metaverse ermöglichen und neben dem Büro koexistieren.

    Impuls 7: Balance aus Offenheit und Werte-Schutz

    Mehrwerte und Chancen des digitalen Wandels erkennen und nutzen – und gleichzeitig kritisch bleiben, Werte schützen und Grenzen klären. Offenheit gegenüber Neuem und verantwortungsvoller Umgang mit KI gehören zusammen.

    Externer Beitrag

    Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt: Interview mit Dr. Sylke Piéch

    Das vollständige Interview finden Sie hier.

    Hinweis: Der Link führt zu einer externen Plattform.

  • DFKI-Interview: Stärken von Mensch & Maschine

    DFKI-Interview: Stärken von Mensch & Maschine

    Die Chancen und Herausforderungen liegen darin, die Stärken des Menschen und die der Maschine zusammenzuführen.

    DFKI-Interview: Stärken von Mensch & Maschine

    In einem Interview beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) spricht Dr. Sylke Piéch über KI in Arbeits- und Bildungsprozessen – und darüber, welche Rolle Führungskräfte beim Technologietransfer und Praxistransfer spielen.


    Kurzüberblick

    • Fokus der Arbeit: Wirkung von Innovationstechnologien auf menschliches Agieren und Zusammenarbeit sowie KI-basierte Systeme zur Gestaltung von Bildungs- und Arbeitsprozessen. :
    • Qualifizierung: Ein Programm zur Führungskräfteentwicklung im Kontext von KI und die Einbindung zentraler Module in den „KI Campus“.
    • Zielgruppen: Studierende mit Blick auf spätere Führungsaufgaben sowie berufsbegleitend Lernende in oder auf dem Weg in Führungspositionen.
    • Hybride Teams: Erfolgsfaktoren wie Rollen- und Aufgabenverteilung, Akzeptanz, Transparenz, Datenqualität, Sicherheit, Gesundheitsschutz und soziale Einbindung.
    • Organisationsperspektive: Technologietransfer braucht den Bezug zu Mensch, Organisation und Technik – inklusive Klärung von Verantwortlichkeiten.
    • Ethik: Fragen zu Daten, Transparenz, Schutz persönlicher Daten sowie Kontroversen z. B. bei Sprachanalyse im Recruiting oder beim Tracking von Mitarbeitenden.

    Hinweis: Der Link führt zu einer externen Plattform.

    FAQ

    Worum geht es in dem DFKI-Interview in einem Satz?

    Es geht um KI in Arbeits- und Bildungsprozessen, den Technologietransfer in die Praxis und die Führungsaufgaben, die daraus entstehen – insbesondere im Kontext hybrider Teams aus Mensch und Maschine. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

    Welche Zielgruppen adressiert das Lehrangebot „KI und Leadership“?

    Adressiert werden Studierende mit Interesse an späteren Führungsaufgaben sowie berufsbegleitend Lernende, die bereits in Führungspositionen sind oder künftig Führungspositionen übernehmen wollen. :contentReference[oaicite:8]{index=8}

    Welche Faktoren nennt das Interview für gelingende hybride Zusammenarbeit?

    Genannt werden u. a. klare Aufgaben- und Rollenverteilungen, bedienerfreundliche und vertrauenswürdige Kommunikation, Datenqualität, Sicherheit, Gesundheitsschutz, soziale Einbindung, Akzeptanz als Teammitglied sowie Testphasen und interkulturelle Sensibilität. :contentReference[oaicite:9]{index=9}