Autor: Dr. Sylke Piéch

  • KI im Veränderungsmanagement: Was Führung jetzt verstehen muss

    KI im Veränderungsmanagement: Was Führung jetzt verstehen muss

    Veränderungsprozesse gehören längst zum organisationalen Alltag.

    Doch mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz verschiebt sich die Dynamik: Entscheidungen werden datenbasierter, Prozesse schneller und Rollen komplexer.

    Im Beitrag des eLearning Journals wird deutlich, welche Rolle KI im Veränderungsmanagement spielt – und warum Führung dabei zum zentralen Erfolgsfaktor wird.

    eLearning

    Warum KI Veränderungsprozesse neu prägt

    KI wirkt nicht nur als technisches Tool, sondern als struktureller Eingriff in Organisationen. Prozesse werden automatisiert, Entscheidungsgrundlagen verändern sich, Kompetenzprofile verschieben sich. Veränderungsmanagement muss daher nicht nur Technologie einführen, sondern Denkweisen, Zusammenarbeit und Verantwortlichkeiten neu ausrichten.

    Führung im digitalen Wandel

    Der Beitrag zeigt, dass Führungskräfte im KI-basierten Veränderungsprozess eine doppelte Rolle einnehmen: Sie müssen Orientierung geben und gleichzeitig Offenheit für neue Technologien fördern. Transparenz, Einbindung der Mitarbeitenden und klare Kommunikation werden dabei zu entscheidenden Hebeln.

    Veränderung gelingt nicht durch reine Implementierung, sondern durch Vertrauen, Dialog und Kompetenzaufbau. Gerade im Kontext von KI ist es wichtig, Ängste ernst zu nehmen und gleichzeitig Zukunftskompetenzen systematisch zu entwickeln.

    Kompetenzen für KI-gestützte Transformation

    Im Mittelpunkt stehen Kompetenzen wie digitale Souveränität, Reflexionsfähigkeit, Kommunikationsstärke und die Fähigkeit, interdisziplinäre Teams zu steuern. KI im Veränderungsmanagement bedeutet daher immer auch Kompetenzentwicklung – auf individueller wie organisationaler Ebene.

    Fazit

    KI im Veränderungsmanagement ist kein isoliertes Digitalprojekt. Sie betrifft Kultur, Führung, Rollenverständnis und Lernprozesse gleichermaßen. Organisationen, die KI strategisch einsetzen wollen, müssen Veränderung ganzheitlich denken – technologisch fundiert, menschlich orientiert und wertebasiert geführt.

    Externer Beitrag

    KI im Veränderungsmanagement

    Den vollständigen Beitrag finden Sie hier: KI im Veränderungsmanagement – eLearning Journal.

    Hinweis: Der Link führt zu einer externen Plattform.

  • KI in der Arbeitswelt: 7 Impulse aus dem Interview mit Dr. Sylke Piéch

    KI in der Arbeitswelt: 7 Impulse aus dem Interview mit Dr. Sylke Piéch

    Die digitale Transformation verändert die Arbeitswelt – und damit auch die Anforderungen an Mitarbeitende, Teams und Führung. In einem Interview beim IBA Forum teilt Dr. Sylke Piéch zentrale Perspektiven dazu, wie Organisationen digitale Kompetenzen aufbauen, hybride Zusammenarbeit gestalten und KI verantwortungsvoll einsetzen können.

    Inhaltsverzeichnis

    Warum dieses Interview wichtig ist

    Viele Diskussionen über KI bleiben entweder technisch oder rein visionär. Das Interview setzt an einer entscheidenden Stelle an: Es verbindet Kompetenzen, Zusammenarbeit, Kultur und Führungsalltag – also genau die Faktoren, die darüber entscheiden, ob KI in Organisationen wirklich wirksam wird.

    Impuls 1: Weiterbildung und digitale Kompetenzen

    Digitale Schlüsselqualifikationen entstehen nicht „nebenbei“. Der planvolle Umgang mit Daten, Kollaboration und digitales Lernen werden zu Basics – und Weiterbildung wird zum zentralen Hebel. Online-Kurse und Tutorials stehen in großer Zahl zur Verfügung; als Beispiel wird der KI-Campus genannt, der kostenfreie Kurse zur Stärkung von Digital- und KI-Kompetenzen bietet.

    Impuls 2: Kompetenzen für digitale Zusammenarbeit

    Für die digitale (und zunehmend hybride) Zusammenarbeit reichen digitale Tools nicht aus. Im Interview werden neben digitalen und fachlichen Grundlagen besonders hervorgehoben:

    • Kommunikations-, Team- und Netzwerkkompetenzen
    • Handlungskompetenzen
    • Methodische Kompetenzen für hybride Team-Konstellationen mit Assistenzsystemen und Robotern
    • Selbstkompetenz: Informationsselektion, Selbstfürsorge, Gesundheitsmanagement

    Impuls 3: Führung hybrider Teams – neue Rollen, neue Regeln

    Digitale Zusammenarbeit braucht klare Regeln und Rahmenbedingungen – und vor allem eine neue Rollenverteilung im Team: Welche Aufgaben übernimmt der Mensch, welche ein KI-Assistenzsystem? Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an Führung: Die Führung hybrider Teams erfordert andere Skills als klassische Teamführung.

    Impuls 4: Transparenz, Ethik und Einbindung als Kulturfaktoren

    Damit KI-gestützte Zusammenarbeit langfristig funktioniert, betont das Interview Faktoren, die häufig unterschätzt werden: Transparenz, Vertrauen, Wertschätzung und eine konstruktive Fehlerkultur. Zudem wird eine stärkere Einbindung der Mitarbeitenden und eine offene Kommunikation als Voraussetzung genannt – damit Flexibilität nicht zulasten der Gesundheit geht.

    Impuls 5: Wo KI Führung konkret unterstützen kann

    Als Einsatzfeld wird u. a. Personalentwicklung genannt – etwa um die Passung von Aufgaben, Präferenzen und Kompetenzen besser einzuschätzen. Darüber hinaus werden KI-gestützte Kompetenzprofile, Datenanalysen sowie Unterstützung bei Kommunikation, Dokumentation und Projektmanagement thematisiert.

    Impuls 6: Ausblick Arbeitswelt 2050 – physisch, digital und Metaverse

    Hybride Zusammenarbeit bleibt prägend. Präsenztreffen und damit das Büro bleiben wichtig – insbesondere für Zusammenarbeit und Unternehmenskultur. Gleichzeitig entstehen neue virtuelle Räume, die Kollaboration im Metaverse ermöglichen und neben dem Büro koexistieren.

    Impuls 7: Balance aus Offenheit und Werte-Schutz

    Mehrwerte und Chancen des digitalen Wandels erkennen und nutzen – und gleichzeitig kritisch bleiben, Werte schützen und Grenzen klären. Offenheit gegenüber Neuem und verantwortungsvoller Umgang mit KI gehören zusammen.

    Externer Beitrag

    Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt: Interview mit Dr. Sylke Piéch

    Das vollständige Interview finden Sie hier.

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  • DFKI-Interview: Stärken von Mensch & Maschine

    DFKI-Interview: Stärken von Mensch & Maschine

    Die Chancen und Herausforderungen liegen darin, die Stärken des Menschen und die der Maschine zusammenzuführen.

    DFKI-Interview: Stärken von Mensch & Maschine

    In einem Interview beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) spricht Dr. Sylke Piéch über KI in Arbeits- und Bildungsprozessen – und darüber, welche Rolle Führungskräfte beim Technologietransfer und Praxistransfer spielen.


    Kurzüberblick

    • Fokus der Arbeit: Wirkung von Innovationstechnologien auf menschliches Agieren und Zusammenarbeit sowie KI-basierte Systeme zur Gestaltung von Bildungs- und Arbeitsprozessen. :
    • Qualifizierung: Ein Programm zur Führungskräfteentwicklung im Kontext von KI und die Einbindung zentraler Module in den „KI Campus“.
    • Zielgruppen: Studierende mit Blick auf spätere Führungsaufgaben sowie berufsbegleitend Lernende in oder auf dem Weg in Führungspositionen.
    • Hybride Teams: Erfolgsfaktoren wie Rollen- und Aufgabenverteilung, Akzeptanz, Transparenz, Datenqualität, Sicherheit, Gesundheitsschutz und soziale Einbindung.
    • Organisationsperspektive: Technologietransfer braucht den Bezug zu Mensch, Organisation und Technik – inklusive Klärung von Verantwortlichkeiten.
    • Ethik: Fragen zu Daten, Transparenz, Schutz persönlicher Daten sowie Kontroversen z. B. bei Sprachanalyse im Recruiting oder beim Tracking von Mitarbeitenden.

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    FAQ

    Worum geht es in dem DFKI-Interview in einem Satz?

    Es geht um KI in Arbeits- und Bildungsprozessen, den Technologietransfer in die Praxis und die Führungsaufgaben, die daraus entstehen – insbesondere im Kontext hybrider Teams aus Mensch und Maschine. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

    Welche Zielgruppen adressiert das Lehrangebot „KI und Leadership“?

    Adressiert werden Studierende mit Interesse an späteren Führungsaufgaben sowie berufsbegleitend Lernende, die bereits in Führungspositionen sind oder künftig Führungspositionen übernehmen wollen. :contentReference[oaicite:8]{index=8}

    Welche Faktoren nennt das Interview für gelingende hybride Zusammenarbeit?

    Genannt werden u. a. klare Aufgaben- und Rollenverteilungen, bedienerfreundliche und vertrauenswürdige Kommunikation, Datenqualität, Sicherheit, Gesundheitsschutz, soziale Einbindung, Akzeptanz als Teammitglied sowie Testphasen und interkulturelle Sensibilität. :contentReference[oaicite:9]{index=9}